Fahrschule Zielsicher sicher zum Führerschein!
Fahrschule Zielsicher sicher zum Führerschein!

Was bedeutet „bei Nässe“?

80 km/h „bei Nässe“ – solche Geschwindigkeitsbeschränkungen mit Zusatz irritieren viele Autofahrer. Denn sie wissen nicht, wann diese Tempolimits gelten.

Reicht dafür bereits eine lediglich feuchte Fahrbahn oder muss es aus Eimern schütten? In der Straßenverkehrsordnung (StVO) finden sich dazu keine Erläuterungen. Wann also liegt „Nässe“ im Sinne des Gesetzgebers vor bzw. wann mache ich mich strafbar, wenn ich das Tempolimit missachte?

Diese Quizfrage, die im Zweifelsfall mit einigen Euro Strafe verbunden sein kann, hat der Bundesgerichtshof beantwortet. Die obersten deutschen Richter haben „Nässe“ gegenüber „Feuchtigkeit“ abgegrenzt. Demnach ist die Straße nass, wenn die gesamte Fahrbahnoberfläche erkennbar ein durchgängiger Wasserfilm bedeckt – so dünn dieser gegebenenfalls auch sein mag. Pfützen, Wasserlachen oder auch Regen setzen demnach die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht in Kraft. Dafür muss tatsächlich durchgehend ein Wasserfilm auf der Fahrbahn „stehen“.

Doch selbst wenn dies (noch) nicht der Fall sein sollte, empfehlen Verkehrssicherheitsexperten den Autofahrern, auf Fahrbahnabschnitten mit Tempolimits „bei Nässe“ generell Vorsicht walten zu lassen. Denn diese Schilder werden in der Regel nur dann aufgestellt, wenn auf einer Autobahn oder Landstraße aus baulichen Gründen an diesen Stellen schnell Aquaplaning oder Rutschgefahr drohen. Deshalb ist dort eine vorsichtige Fahrweise grundsätzlich ratsam.

Wer ein Tempolimit „bei Nässe“ ignoriert und dabei in einen Unfall verwickelt wird, kann nicht nur ein Bußgeld aufgebrummt bekommen. Weisen Gutachter ein erhebliches Überschreiten der Geschwindigkeitsbegrenzung nach, dann drohen auch Leistungsbegrenzungen der Kaskoversicherung bis hin zu Regressansprüchen des Haftpflichtversicherers gegen den Unfallverursacher.

Um auch „bei Nässe“ sicherzugehen respektive zu fahren, hilft eine Faustregel: Wird von anderen Fahrzeugen Wasser hochgewirbelt oder schränkt Regen die Sicht ein, dann ist die Fahrbahn so nass, dass schon im eigenen Interesse das Tempo reduziert werden sollte. Goslar Institut/tc

Fahrschule Zielsicher 25.05.16

Das erste eigene Auto

Das erste eigene Auto ist für viele Fahranfänger aus Kostengründen ein Gebrauchtwagen. „Das bedeutet, das Fahrzeug besitzt in der Regel nicht die neueste Technik, aber an der Sicherheit sollte nicht gespart werden“, rät Philip Puls von TÜV SÜD in München. Andernfalls könne aus dem vermeintlich guten Angebot eine Geschichte mit Haken und Ösen werden.

Fahranfänger sollten unbedingt darauf achten, dass das Auto über Airbags, ABS sowie am besten ESP verfügt. Laut dem TÜV SÜD-Fachmann sind diese Systeme seit etwa zehn Jahren auf dem Markt. Weitere Fahrerassistenzsysteme – darunter Spurverlassenswarner, Kollisionswarner oder Müdigkeitswarner – seien sinnvolle Hilfen und inzwischen auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu finden. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass es bei Neuwagen etwa alle fünf bis sieben Jahre deutliche Verbesserungen der Sicherheitsstandards gibt.

Hat ein Fahranfänger ein Angebot nach seinem Geschmack entdeckt, sollte er sich bei der Begutachtung fachmännischen Rat sichern. „Bei einem professionellen Gebrauchtwagencheck wird die Funktion und der Zustand der Ausstattung überprüft und der tatsächliche Wert des Autos ermittelt“, sagt Philip Puls. Dabei werden je nach Kundenwunsch Fahrwerk, Lackzustand oder Abgasanlage begutachtet. „Wir bieten zudem eine ausführliche Probefahrt an“, schildert der TÜV-SÜD-Fachmann eine zusätzliche Entscheidungshilfe: „Solche Atteste bewegen sich gemessen am Kaufpreis in einstelligen Prozentbereich.“

Fahranfänger sollten zudem genau überlegen, wo sie ihr Auto kaufen. Rechtlich auf Nummer sicher gehe man mit dem Erwerb eines Gebrauchten bei einem Händler. Er muss mindestens ein Jahr für Mängel des Fahrzeuges einstehen. „Vielfach bieten Händler eine Gebrauchtwagengarantie an, die teilweise bereits mit im Kaufpreis enthalten ist oder aber zusätzlich erworben werden kann“, so Puls. „Ansprüche aus der gesetzlichen Sachmängelhaftung werden durch die Garantie nicht beeinflusst oder eingeschränkt.“ Während die Sachmängelhaftung nur Mängel abdeckt, die bereits bei der Fahrzeugübergabe vorgelegen haben, ist es bei einer Garantie zumeist unerheblich, wann der Mangel aufgetreten ist. „Man sollte aber in jedem Fall sich die Garantiebestimmungen genau ansehen“, erklärt der TÜV SÜD-Fachmann. (ts) Fahrschule Zielsicher 20.03.16

Die Masche mit den provozierten Autounfällen

Etwa jeder zehnte Blechschaden im Straßenverkehr wird vorsätzlich herbeigeführt. Davon geht der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) aus. „Für die Täter ein lukratives Geschäft: Die Versicherung zahlt, das Auto hingegen bleibt beschädigt und das Geld wandert in die eigene Tasche“, heißt es in einer ERGO-Mitteilung. 

Insbesondere in drei Situationen sollten bei Betroffenen die Alarmglocken läuten, warnt Kfz-Experte Frank Mauelshagen von ERGO. Situation 1: Die Täter erzwingen beispielsweise bei einem Spurwechsel wegen einer Fahrbahnverengung oder in einem Kreisverkehr absichtlich einen Streifschaden. Situation 2: Die Ampel springt von Gelb auf Rot und im letzten Moment bremsen die Trickser ab und provozieren so einen Auffahrunfall. Situation 3: Kreuzungen mit „Rechts-vor-Links“-Regelung sind sehr beliebt. Häufig handeln die Betrüger laut Mauelshagen in der Dämmerung, winken den Opfern die Vorfahrt zu und fahren dann plötzlich los. Die Betrüger würden meist routiniert reagieren. Oft tauchen zudem Zeugen auf, die die Unschuld des Fahrers bezeugen und Druck auf den Autofahrer machen: So wollen sie verhindern, dass die Polizei gerufen wird.

Was also tun nach einem Autounfall? Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO, erklärt die richtige Vorgehensweise:

Schritt 1: Polizei verständigen

Die Polizei sichert wichtige Spuren am Unfallort.

Schritt 2: Fotos machen

Unfallopfer sollten die eigenen, die Fremdschäden sowie die Unfallsituation festhalten. Dabei auch auf kleine Kratzer oder Dellen achten, die nicht bei diesem Unfall entstanden sein könnten.

Schritt 3: Persönliche Daten des Unfallgegners notieren

Neben dem Namen sollten Betroffene auch das Autokennzeichen, die Adresse sowie die Versicherung des Unfallbeteiligten notieren.

Schritt 4: Unfallskizze anfertigen

Eine Unfallskizze liefert einen Überblick über die Unfallsituation und deren Umgebung. Details, wie Straßennamen oder Bewegungsrichtung der Beteiligten, sollten nicht fehlen.

Schritt 5: Versicherung kontaktieren

Wer einen provozierten Autounfall vermutet, sollte das gegenüber seiner Versicherung äußern, da diese dem Verdacht in der Regel nachgeht.

(Quelle: ERGO Versicherung) Fahrschule Zielsicher GmbH 13.02.16

Tipps gegen beschlagene Autoscheiben

Zu Beginn der Fahrt am besten bei höchster Gebläsestufe den Luftstrom komplett auf die Windschutzscheibe ausrichten

Im Winter beschlagen die Autoscheiben durch die Temperaturunterschiede außerhalb und innerhalb des Fahrzeugs besonders schnell. Der TÜV Rheinland gibt Ratschläge für klaren Durchblick.

„Zunächst einmal die Scheiben mit einem speziellen Fensterschwamm oder Mikrofasertuch gründlich reinigen und trocken wischen. Wenn vorhanden, die Klimaanlage einschalten, denn sie entfeuchtet den Innenraum und sorgt relativ schnell für freie Sicht“, sagt Hans-Ulrich Sander, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland. Generell gilt: Zu Beginn der Fahrt am besten bei höchster Gebläsestufe den Luftstrom komplett auf die Windschutzscheibe ausrichten. Dabei sämtliche Lüftungsdüsen in der Mittelkonsole schließen.

Offene Scheiben sorgen für freie Sicht

Sinnvoll ist es außerdem, sich warm anzuziehen und während der Startphase bei heruntergekurbelten Seitenscheiben gut durchzulüften. So gelangt die Feuchtigkeit aus dem Innenraum. Darüber hinaus erlauben die offenen Scheiben freie Sicht nach rechts und links. „Wenn schließlich die Heizung zu wärmen beginnt, beschlagen auch die Scheiben nicht mehr“, bemerkt Sander.

Bei Schneefall Schuhe gründlich reinigen

Nasse Fußmatten oder Schirme erhöhen die Luftfeuchtigkeit. Deshalb nach der Fahrt aus dem Wagen nehmen und trocknen lassen. Feuchten Teppichen kann mit alten Zeitungen das Wasser entzogen werden. Ein Kübel mit Katzenstreu hilft auch. Wer eine Garage hat, lässt das Auto über Nacht mit geöffneten Fenstern stehen. „Bei Schneefall die Schuhe vor dem Einstieg außerhalb des Fahrzeugs gründlich reinigen und darauf achten, dass möglichst wenig Schnee in den Fußraum gelangt“, erklärt der TÜV Rheinland-Fachmann. Fahrschule Zielsicher GmbH  09.02.2016

In sieben Schritten zum winterfesten Auto

Von O bis O – also von Oktober bis Ostern – lautet eine altbekannte Regel zum richtigen Einsatzzeitraum von Winterreifen. Doch damit ist es nicht getan, um gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Sieben Schritte, wie man sein Auto winterfest macht – am besten schon jetzt.

Schritt 1: Reifen

Ganz oben auf der Checkliste für ein winterfestes Auto stehen Winterreifen. Der ARCD rät zu einer Profiltiefe von mindestens vier Millimetern, auch wenn gesetzlich nur 1,6 Millimeter vorgeschrieben sind. Zusätzlich gilt eine situative Winterreifenpflicht in Deutschland – und zwar bei Glatteis, Schneematsch, Schnee-, Eis- oder Reifglätte.

Schritt 2: Licht

In der dunklen Jahreszeit ist es besonders wichtig, gut zu sehen und gesehen zu werden. Beim Licht-Test kann man im Oktober in teilnehmenden Werkstätten kostenlos die Beleuchtung des Fahrzeugs überprüfen lassen.

Schritt 3: Batterie

Alte Batterien sollte man prüfen lassen und rechtzeitig auswechseln. Zur Sicherheit hilft es  außerdem, ein passendes Starthilfekabel im Auto zu haben.

Schritt 4: Kühlmittel

Reicht der Frostschutz im Kühler bis –25 Grad Celsius? Wenn nicht, sollte man unbedingt ein Frostschutzmittel nachfüllen, denn friert der Kühler ein, kann es zu einem Motorschaden kommen und es können teure Reparaturen fällig werden.

Schritt 5: Scheibenwaschanlage und -wischer

Ein  Winter-Scheibenreiniger bis –20 Grad Celsius verhindert, dass Spritzwasser bei Temperaturen im Minusbereich gefriert. Schmieren die Scheibenwischer, reinigt man die Gummilippen mit Alkohol. Hilft das nicht, muss man sie austauschen. Damit man den Durchblick behält, sollte man außerdem die Scheiben von innen säubern.

Schritt 6: Türdichtungen

Damit man gar nicht erst vor zugefrorenen Türen und Kofferräumen stehen muss, sollte man schon jetzt vorbeugen, indem man Gummidichtungen mit speziellen Pflegesubstanzen auf Silikon- oder Hirschtalgbasis behandelt.

Schritt 7: Zubehör

Mit dem passenden Equipment im Fahrzeug ist man gut für den Winter gerüstet. Ein Eiskratzer befreit zugefrorene Scheiben von Eis, ein Handfeger das Fahrzeug von Schnee. Handschuhe schützen vor kalten Fingern und eine Abdeckfolie nützt, wenn man das Auto draußen parken muss. In schneereichen Regionen ist es außerdem empfehlenswert, Schneeketten und eine Schneeschaufel dabei zu haben. Für zugefrorene Schlösser ist es sinnvoll, ein Enteisungsspray parat zu haben. Fahrschule Zielsicher 17.10.15

Intelligentes Licht

(Quelle Hella)

In stockfinsterer Nacht mit dem Auto auf einer Landstraße unterwegs, die Scheinwerfer leuchten die Straße über mehrere hundert Meter fast taghell aus: Auf der Gegenspur taucht ein anderer Pkw auf, doch die Scheinwerfer dunkeln genau den Bereich des entgegenkommenden Fahrzeugs ab, um eine Blendung des Fahrers auszuschließen. Rechts und links neben seinem Auto sowie im Bereich davor bleibt die helle Ausleuchtung erhalten.

Zukunftsmusik? Nein, diese intelligente Lichtfunktion ist bereits heute bei einigen Fahrzeugen erhältlich.

Möglich wird dies durch die moderne adaptive LED-Technik, die zunehmend bei Fahrzeugscheinwerfern verwendet wird: Eine Vielzahl von Licht emittierenden Dioden (LED) sind in einem Scheinwerfer zusammengefasst. Die LEDs können einzeln angesteuert und der Lichtkegel somit den Verkehrsverhältnissen exakt angepasst werden. Je nach Situation kann man dann mit Stadtlicht, Landstraßen-, Schlechtwetter- oder Autobahnlicht unterwegs sein und sogar andere Verkehrsteilnehmer gezielt aus der Fernlichtverteilung herausschneiden.

"Adaptive Lichtsysteme stellen einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit dar", sagt Welf Stankowitz vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR). "Nachtunfälle haben im Vergleich zu Unfällen am Tag deutlich schwerere Folgen. Die Gefahr, bei einem Unfall in der Dunkelheit getötet zu werden, ist fast doppelt so hoch", weiß der Technikexperte.

Außer den oben beschriebenen LED-Lichtsystemen gibt es auch andere, teilweise einfachere und kostengünstigere Möglichkeiten, beim Fahrzeuglicht aufzurüsten. So produzieren zum Beispiel Xenonlampen, die mittels der Gasentladungstechnik arbeiten, ein helleres und mehr dem Tageslicht angepasstes Licht als die bisher üblichen Halogenlampen. Mittels Laserlicht kann ein noch weiter leuchtendes Fernlicht erzeugt werden.

Für viele Fahrzeuge sind Kurven- und Abbiegelicht als Serien- oder Zusatzausstattung verfügbar. Beim Kurvenlicht schwenkt der Lichtkegel in Abhängigkeit vom Kurvenradius und der Geschwindigkeit in die gewünschte Richtung und leuchtet die Kurve optimal aus. Das Kurvenlicht arbeitet sowohl in der Abblend- als auch in der Fernlichtfunktion. Der Fahrbahnverlauf, mögliche Hindernisse und schlecht oder gar nicht beleuchtete Verkehrsteilnehmer sind so frühzeitiger erkennbar. Das Abbiegelicht hingegen schaltet sich automatisch nur bei Abbiegesituationen zu. So können zum Beispiel Fußgänger besser erkannt werden. Fahrschule Zielsicher 11.10.2015

Knöllchen aus dem Ausland

Die Ferien sind vorbei – doch so mancher hat ein unbeliebtes Souvenir an die schönste Zeit des Jahres mitgebracht: Knöllchen für Verkehrssünden im Urlaubsland. Der ADAC empfiehlt, diese Bußgeldbescheide nicht zu ignorieren, auf Plausibilität zu prüfen und danach zügig zu bezahlen. Die Bescheide – wie früher üblich – einfach auszusitzen, ist keine gute Idee: Seit dem Jahr 2010 können Strafen aus EU-Staaten auch in Deutschland vollstreckt werden.

Vollstreckt werden Strafen aus dem EU-Ausland ab einer Bagatellgrenze von 70 Euro. Diese Grenze gilt für das Bußgeld zuzüglich der anfallenden Verwaltungskosten, sodass auch Strafen deutlich unter 70 Euro geahndet werden können. Ein Beispiel: Ein Bußgeld von 35 Euro, das mit einer Verwaltungsgebühr von 35 Euro aufgeblasen wird, kann in Deutschland ebenfalls zur Vollstreckung kommen. Eingetrieben werden grundsätzlich nur Geldbeträge: Ein im Ausland fälliges Fahrverbot ist ausschließlich im jeweiligen Land durchsetzbar. Auch Punkte in Flensburg gibt es für Verkehrsverstöße im Ausland nicht.

Reisende, die Bußgeldbescheide aus dem Ausland offen haben, droht beim nächsten Urlaub im selben Land möglicherweise eine böse Überraschung. Rechtskräftige Bußen bleiben weiterhin vollstreckbar und verjähren in Italien zum Beispiel erst nach fünf Jahren, in Spanien nach vier Jahren.

Grundsätzlich skeptisch sollten Autofahrer gegenüber Forderungen von Inkassobüros sein. Diese Unternehmen verweisen in ihren Schreiben zwar häufig auf den EU-Rahmenbeschluss, der für sie jedoch nicht gültig ist. Dass die Behörden im Ausland selbst Bußgelder von Urlaubern an Ort und Stelle eintreiben oder Sicherheitsleistungen verlangen, ist hingegen rechtlich möglich.

Bei zügiger Bezahlung der Geldbuße gewähren viele Länder teils stattliche Rabatte. Je nach Land und der Art des Verkehrsverstoßes sind bis zu 50 Prozent Nachlass möglich, falls innerhalb bestimmter Fristen bezahlt wird. Besonders großzügige Rabatte gewähren Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Italien, Slowenien und Spanien. Fahrschule Zielsicher 19.09.2015

Das Fahrsicherheitstraining – zum eigenen Schutz

Unter dem Begriff Fahrsicherheitstraining, kurz SHT (Sicherheitstraining), werden verschiedene Schulungen für Lkw-, Pkw- oder Motorradfahrer verstanden. Ein Fahrsicherheitstraining wird in der Regel in Fahrsicherheitszentren, beispielsweise des ADAC, durchgeführt. Ziel eines Fahrsicherheitstrainings ist es, dass der Fahrer im Training gefährliche Situationen im Straßenverkehr erkennt und durch eine angepasste Fahrweise dieser gefährlichen Situation ausweicht. Neben dem Ausweichen der Situation ist ein weiteres Ziel, keine Teilnehmer des Straßenverkehrs in Gefahr zu bringen. Des Weiteren wird eine Sensibilisierung der Wirkungsweise der Fahrzeugtechnik wie ABS und ESP beim Teilnehmer während des Fahrsicherheitstrainings angestrebt. Die Zielsetzung des Fahrsicherheitstrainings lautet folglich:  “Gefahren erkennen, Gefahren vermeiden, Gefahren bewältigen“. Der größte Anbieter für diese Art von Trainings ist der ADAC.

Was lernt man bei einem Fahrsicherheitstraining?

Die Schulungen richten sich an unterschiedliche Zielgruppen. Fahranfängern bietet der ADAC beim Fahrsicherheitstraining beispielsweise folgende Inhalte:

Slalomparcours für optimale Lenktechnik und Blickführung

Kurvenfahren in der Kreisbahn und dabei die Fliehkräfte entdecken

Richtiges Bremsen auf glatter Fahrbahn und Kurven

Die Grenzen des Fahrzeugs und die eigenen Fähigkeiten kennenlernen

Auswirkung von Ablenkungen wie laute Musik oder redselige Beifahrer auf das eigene Fahrkönnen

Abfangen und Stabilisieren eines schleudernden Fahrzeugs

Außerdem werden hilfreiche Tipps vermittelt, die den Fahranfängern helfen sollen, in jeder Situation kühlen Kopf zu bewahren.

Für Pkw-Fahrer mit Fahrpraxis werden in der Regel unterschiedliche Levels für  Fahrsicherheitstrainings angeboten. So gibt es ein Kompakt-Training, ein Basis-Training und ein Intensiv-Training für Erstteilnehmer. Denjenigen, die bereits an einem Training teilgenommen haben, bietet sich die Möglichkeit, mit einem Aufbau-Training oder einem Perfektions-Training ihre Erfahrungen zu vertiefen.

Auch für Motorradfahrer und Fahrer von Campingwagen werden spezielle Schulungen angeboten, die je nach den Bedürfnissen und Erfahrungen der Teilnehmer mit unterschiedlichen Trainingsinhalten aufwarten.

 

Ursprung des Fahrsicherheitstrainings und heutige Veranstalter

Ursprünglich stellte das Fahrsicherheitstraining ein Element der Verkehrssicherheitsarbeit dar. Gelegt wurde der Grundstein im Jahr 1970 vom ADAC und den Verkehrswachten. In den vergangenen Jahren wurden die Kurse, die auch als „Schleuderkurse“ bekannt sind, weiterentwickelt. Diverse Module und Elemente wurden immer wieder zum Fahrsicherheitstraining hinzugefügt, um mit dem Stand der Technik mithalten zu können. 1975 wurde das Fahrsicherheitstraining unter dem Namen „DVR-Sicherheitstraining“ eingeführt. Heute teilen sich nach den Richtlinien des DVR (steht für „Deutscher Verkehrssicherheitsrat“) 30 Veranstalter in ganz Deutschland die Aufgabe des Fahrsicherheitstrainings. Der ADAC ist mit 60 Trainingsplätzen der größte Veranstalter – gefolgt von der Verkehrswacht. Die Trainer bzw. Moderatoren des Fahrsicherheitstrainings, die die Kurse des jeweiligen Veranstalters leiten, werden vom DVR ausgebildet. Fahrschule Zielsicher 15.08.15

Das ist BF 17

Das ist BF 17

Den Führerschein gerade in den Händen, sind Jugendliche besonders häufig in Unfälle verwickelt. Denn um sicher fahren zu können, benötigen Autofahrer neben einer fundierten Fahrausbildung vor allem eins: Erfahrung.

Die neu erworbenen Fertigkeiten weiter ausbauen und dabei sicher fahren – BF 17 macht es Fahranfängern einfach. Sie können als 17-Jährige bis zum 18. Geburtstag so oft sie wollen am Steuer sitzen – wenn sie einen erfahrenen Begleiter im Auto haben. Den Führerschein erhalten sie pünktlich zum 18. Geburtstag. Die Vorteile liegen auf der Hand: Zu Beginn des Allein-Fahrens fühlen sich junge Autofahrer deutlich sicherer und routinierter.

BF 17 funktioniert ganz einfach: Wollen Jugendliche „begleitet fahren“, können sie sich schon mit 16 ½ Jahren in der Fahrschule anmelden. Dort machen sie dieselbe Fahrausbildung wie ältere Fahrschüler. Nach bestandener theoretischer und praktischer Prüfung bekommen BF 17-Teilnehmer nach ihrem 17. Geburtstag die so genannte „Prüfungsbescheinigung“. Zusammen mit einem Ausweis gilt sie als Fahrerlaubnis im Begleiteten Fahren.

Bis zu ihrem 18. Geburtstag dürfen BF 17-Teilnehmer dann in Begleitung einer Person Auto fahren, die auf der Prüfungsbescheinigung eingetragen ist („Begleitauflage“). Der Erfolg ist wissenschaftlich bestätigt: Beim Begleiteten Fahren gibt es nur ganz wenige Unfälle. Und auch nach der Begleitphase fährt es sich besser: Allein unterwegs verursachen Jugendliche etwa 20 Prozent weniger Unfälle als diejenigen Fahranfänger, die zuvor nicht bei „BF 17“ mitgemacht haben.

Fahrschule Zielsicher 10.08.15

Scheibenreiniger: Komfort kostet

Beim Tanken achten die meisten Autofahrer auf jeden Cent. Ganz anders ist das Käuferverhalten bei Scheibenreinigern. Hier kommen zunehmend Fertigmischungen in Mode. Bis zum Zehnfachen beträgt die Preisspanne zwischen gebrauchsfertigen Sommerprodukten und den klassischen 1:100-Konzentraten im praktischen Vorratsfläschchen. Und doch greift die Kundschaft immer häufiger zum deutlich teureren Fertigmix, weil es eben auch sehr bequem ist, den Waschbehälter aufzufüllen, ohne sich um Mischungsverhältnisse und Wasserqualitäten Gedanken machen zu müssen.

Reiniger von Sonax und Wack „sehr empfehlenswert“

Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat neun aktuelle Sommerscheibenreiniger geprüft. Testsieger mit dem Prädikat „sehr empfehlenswert“ wurde Sonax Xtreme Scheibenreiniger Sommer im Dreilitergebinde zum Preis von knapp acht Euro gefolgt vom ebenfalls als „sehr empfehlenswert“ eingestuften und kaum teureren Dr.-Wack-Produkt CW 1:100 Super Scheibenreiniger Fertiggemisch (ebenfalls im 3-Liter-Kanister). Trotz seines leicht irreführenden Markennamens „CW 1:100“ wird es wie alle anderen Testkandidaten für maximale Wirkung unverdünnt in den Waschbehälter eingefüllt.

Schlusslicht ist der von der GTÜ als „nicht empfehlenswert“ eingestufte Total Sommer Scheibenreiniger gebrauchsfertig (4 Liter für knapp 9 €) mit deutlichen Mängeln beim Lösen der sommertypischen Schmutzarten. Fahrschule Zielsicher 20.06.2015

Europa: Strenge Regeln für Fahranfänger

Wer seine Fahrerlaubnis noch keine drei Jahre besitzt, darf beispielsweise auf den Schnellstraßen Italiens nur 90 km/h statt der üblichen 110 km/h fahren

Mit dem Erwerb der Fahrerlaubnis steht für viele Führerscheinneulinge auch bald der erste Urlaub ohne Eltern auf dem Plan. Im eigenen Auto geht es dann Richtung Sonne. Für Fahranfänger gelten in vielen europäischen Ländern jedoch besondere Vorschriften bei Geschwindigkeit und Promillegrenze, welche die Fahranfänger unbedingt beachten sollten. Der ADAC hat die wichtigsten Vorschriften zusammengestellt.

Wer seine Fahrerlaubnis noch keine drei Jahre hat, darf beispielsweis auf den Schnellstraßen Italiens nur 90 km/h statt der üblichen 110 km/h fahren. Auf Autobahnen sind 100 km/h statt 130 km/h erlaubt.

In Frankreich dürfen Fahrer in den ersten drei Jahren außerorts nur 80 km/h, auf Schnellstraßen 100 km/h und auf Autobahnen 110 km/h fahren. Für alle anderen Fahrer gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 90 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften sowie 110 km/h auf Schnellstraßen und 130 km/h auf Autobahnen.

In Kroatien sind die Regeln besonders streng – sowohl bei der Geschwindigkeit, als auch bei den Promillegrenzen: Bis zum Alter von 25 Jahren dürfen Autofahrer außerorts nur 80 km/h, auf Schnellstraßen 110 km/h und auf Autobahnen 120 km/h fahren. Eine Promillegrenze von 0,0 gilt für alle Fahrer, die jünger als 24 Jahre sind. Fahrschule Zielsicher 23.05.2015

Aufgepasst: Das sind die fiesesten Leasing-Fallen

Leasing ist verlockend: Man kann ein neues Auto fahren, muss es aber nicht auf einen Schlag bezahlen. Leasing-Verträge haben jedoch ihre Tücken. Zielsicher erklärt, wo fiese Fallen lauern.

Eigentlich hat der berühmte bayerische Kabarettist Gerhard Polt hat zum Thema „Angst vor Leasing-Verträgen“ schon alles gesagt: In einem seiner Sketche spielt er einen treuen Kunden, der beim Leasing-Vertrag draufzahlt – und dem Autohändler seines Vertrauens deshalb Pest und Teufel an den Hals wünscht.

So schlimm muss es aber nicht laufen. Tatsächlich haben Leasing-Verträge viele Vorteile. Verbraucher sollten aber nicht vorschnell unterschreiben – sonst droht ein böses Erwachen. Zielsicher erklärt, worauf Leasing-Kunden achten müssen.

Was genau ist ein Leasing-Vertrag?

Wer ein Auto least, kauft es damit nicht. „Diese Verträge sind vergleichbar mit Mietverträgen. Der Kunde wird also nicht Eigentümer des Autos, er nutzt es nur bis zum Ende der Vertragszeit“, erklärt Anne Kronzucker, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz-Versicherung.

Die Konstruktion hat Vorteile: Der Leasingkunde muss den Kaufpreis nicht auf einen Schlag begleichen. Trotzdem bekommt er einen Neuwagen. Bei einer Ratenfinanzierung ist das anders: Hier kauft der Kunde das Auto auf Kredit, um selbst Eigentümer zu werden.

Was muss ich bei der Vertragslaufzeit beachten?

Die Laufzeit gehört zu den Stolperfallen bei einem Leasingvertrag. „Diese ist immer fest und der Vertrag deshalb nicht vorzeitig kündbar“, warnt die Versicherungs-Expertin Kronzucker. Das heißt: Die Raten müssen bis zum Vertragsende beglichen werden. Das kann misslich sein – wenn das Auto zum Beispiel zu klein wird, weil Kinder auf die Welt kommen. Ein gekauftes Auto ließe sich einfach verkaufen. Lange Vertragslaufzeiten sind deshalb ein Risiko. Ausnahme: Leasingverträge, die ein Sonderkündigungsrecht einräumen.

Wer mit den Leasing-Raten in Rückstand gerät, dem droht die Kündigung – oft schon nach zwei Monaten Verzug. Der Leasinggeber hat dann Anspruch auf Schadenersatz.

Restwert- oder Kilometerklausel?

Restwert oder Kilometer – hört sich technisch an, ist beim Leasingvertrag aber entscheidend. Sonst kann es bei Vertragsende teuer werden. „Bei sogenannten Kilometerverträgen wird die voraussichtliche Gesamtkilometerzahl im Vertrag festgelegt“, erklärt Juristin Kronzucker, „ebenso die Kosten für eventuelle Mehrkilometer oder eine Kostenerstattung für weniger gefahrene Minderkilometer.“ Nach Ablauf der Leasingzeit kann der Kunde das Auto einfach zurückgeben – oder selbst kaufen. Aber das Auto muss natürlich schon in einem guten Zustand sein keine Kratzer und Beulen.

Anders läuft es beim Restwert-Leasing: Dabei wird zu Vertragsbeginn festgelegt, was der Wagen nach der Laufzeit noch wert sein soll. Liegt der tatsächliche Wert darunter, muss der Leasingkunde die Differenz bezahlen. Vorteil: Der Kunde kann so viele Kilometer abfahren, wie er will.

Wer zahlt für die Versicherung?

Um den Versicherungsschutz müssen sich Leasingkunden selbst kümmern. Die Kfz-Haftpflicht ist ohnehin Pflicht. Dazu Voll- oder Teilkasko. Ein Totalschaden mit dem neuen Leasingwagen kann teuer werden. Auch eine Vollkaskoversicherung deckt dann womöglich nicht alles ab.

Fahrschule Zielsicher 22.03.2015

Verbandskasten ab 01. Januar 2015

Bitte beachten: Zum 1. Januar 2015 ist die Übergangsfrist für alte KFZ-Verbandskästen abgelaufen. Ab sofort muss der Verbandskasten im Auto die aktualisierte DIN-Norm 13164 erfüllen. (Im Jahr 2014 durften noch Verbandskästen nach der alten DIN-Norm 13164 verkauft werden)

Ein Verbandskasten ist laut StVZO Pflicht in jedem Auto – § 35h Absatz 4 StVZO regelt den Inhalt. Und wer schon einmal erste Hilfe am Unfallort geleistet hat, weiß, wie wichtig und hilfreich z.B. Rettungsdecke und Kompressen sind. Warum der Gesetzgeber auch Mini-Pflaster verlangt, ist wiederum eine andere Frage.

Wer noch einen Verbandskasten nach alter Norm im Auto hat, darf diesen bis zum Verfallsdatum verwenden – wenn er mit einem sogenannten Ergänzungsset für die aktualisierte Norm aufgefüllt wird.

Da die meisten Auto-Verbandskästen ihr Verfallsdatum erfahrungsgemäß schon hinter sich haben, lohnt sich das Auffüllen aber kaum, da die Preise für neue Verbandskästen nach der aktualisierten Norm (weniger als 10 Euro) sowieso recht niedrig sind. So hat man auch gleich alle Verbandsmittel einheitlich auf dem neuesten Stand.

Einen günstigen (knapp 9 Euro) und sehr gut bewerteten Verbandskasten mit dem aktualisierten Inhalt gibt es hier bei Amazon

KFZ-Verbandskasten Inhalt 2015  (aktualisierte DIN 13164 aus 1/2014)

Folgender Inhalt gehört im Jahr 2015 laut StVO in einen Verbandskasten:

1 Heftpflaster, DIN 13019-A, 5 m x 2,5 cm

4 Wundschnellverbände, DIN 13019-E, 10 cm x 6 cm

2 Verbandpäckchen, DIN 13151-M

1 Verbandpäckchen, DIN 13151-G

1 Verbandtuch, DIN 13152-BR, 40 cm x 60 cm

1 Verbandtuch, DIN 13152-A, 60 cm x 80 cm

6 Kompressen, 10 cm x 10 cm

2 Fixierbinden, DIN 61634-FB-6

3 Fixierbinden, DIN 61634-FB-8

2 Dreiecktücher, DIN 13 168-D

1 Rettungsdecke, 210 x 160cm

1 Erste-Hilfe-Schere, DIN 58279-A 145

4 Einmalhandschuhe, DIN EN 455

1 Erste-Hilfe-Broschüre

Neu: 2 Feuchttücher zur Hautreinigung

Neu: 1 14-teiliges Fertigpflasterset

Neu: 1 Verbandpäckchen K

KFZ Verbandskasten Inhalt DIN 13164 (aktualisiert)

Aktueller DIN 13164-Verbandskasten  bei Amazon

Folgender Inhalt muss nach der aktualisierten DIN-Norm nicht mehr enthalten sein:

•1 Verbandpäckchen M

•1 Verbandtuch BR

•4 Stück Wundschnellverband DIN 13019-E 10 x 6

•Regelung: Verwendung von Mullbinden als Alternative für Fixierbinden

Strafe Verbandskasten abgelaufen

Wer keinen Verbandskasten mittführt oder einen Verbandskasten mit abgelaufenem Inhalt mitführt, riskiert bei einer Verkehrskontrolle ein Verwarnungsgeld von € 5,- und bei der Hauptuntersuchung einen geringen  Mängel . Bei einem Neupreis von nicht mal 10 Euro pro Verbandskasten lohnt es sich nicht, hier sparen zu wollen.

Der am besten bewertete Verbandskasten nach der neuen Norm mit dem aktualisierten Inhalt kostet bei Amazon knapp 9 Euro.

Verbandskasten Verfallsdatum

Einige Teile des Verbandkasten-Inhalts haben ein Verfallsdatum – z.B. weil bei Verbänden nach einer gewissen Zeit die Sterilität nicht mehr gewährleistet ist. Jetzt könnte man sagen: Besser ein alter Verband als gar keiner. Wer schon erlebt hat, was Wundinfektionen anrichten, ist allerdings mit Sicherheit ein Freund steriler Verbände. Verbandkästen mit einem Herstellungsdatum nach 1989 haben ein Verfallsdatum. Ist dieses erreicht, müssen alle abgelaufenen Artikel ausgetauscht werden. Oder man kauft eben gleich einen neuen, was deutlich weniger aufwändig ist.

Fahrschule Zielsicher 04.03.2015

Die neue Hauptuntersuchung ab Juni

Ab dem 1 Juni stehen umfangreiche Änderungen bei der HU an. Was sich konkret für die Autofahrer ändert, dazu eine detaillierte Übersicht von TÜV SÜD.

Verspätet: Im Vorfeld der Novelle am meisten Beachtung gefunden hat der Wegfall der Rückdatierung. Demnach orientiert sich der Termin für die nächste HU künftig nicht mehr wie bisher am eigentlichen Fälligkeitsdatum, sondern am tatsächlichen HU-Termin. Eine Einladung zum Zeitschinden? Nein, sagen die TÜV SÜD-Experten, denn wer zukünftig mehr als zwei Monate überzieht, dessen Fahrzeug wird einer vertieften Hauptuntersuchung unterzogen, die mit einer 20-prozentig höheren Gebühr zu Buche schlägt. Daneben droht, wie bisher auch, eine Geldbuße durch die Polizei. Zudem riskieren Autofahrer, wenn die mit einem Fahrzeug mit abgelaufener HU-Plakette einen Unfall verursachen, den Versicherungsschutz.

Föderal: Der Wegfall der Rückdatierung wird gemeinsam mit allen anderen Änderungen bei der HU in den meisten Bundesländern mit dem endgültigen Inkrafttreten der Novelle wirksam - voraussichtlich ab Juli. Ausnahme Baden-Württemberg: Dort wurde die Rückdatierung bereits am 1. April ausgesetzt - also sofort nach dem Bundesratsbeschluss. Im übrigen Marktgebiet von TÜV SÜD, also in Bayern, Sachsen und Hamburg, wird bis zum Inkrafttreten weiter rückdatiert. In Hessen wurde die Rückdatierung bereits im vergangenen Jahr aufgehoben.

Praxiserprobt: Der Sachverständige muss eine Probefahrt mit mindestens acht Stundenkilometern durchführen, weil erst dann bei allen Fahrzeugmodellen die elektronischen Systeme aktiviert sind und dann entsprechend mit dem HU-Adapter überprüft werden können.

Vernetzt: Diese elektronischen Sicherheitsassistenten - wie Airbag, ABS, ESP oder Abstandsregler - rücken künftig insgesamt noch stärker in den Fokus der Hauptuntersuchung. Mit einem so genannten HU-Adapter, mit dem die TÜV SÜD-Sachverständigen an die OBD-Schnittstelle (On Board Diagnose) des Fahrzeugs andocken, können sie erkennen, ob die Sicherheitsassistenten auch wirklich sicher funktionieren. Diese Prüfung wird jedoch erst schrittweise ab 2013 für ab Juli neu zugelassene Fahrzeuge eingeführt.

Transparent: Weiteres Novum, gültig für alle Fahrzeuge auf dem Weg zur Plakette: Zukünftig arbeiten alle Prüforganisationen bundesweit mit einem einheitlichen Mängelbaum. Die praktische Folge für den Autofahrer: Im Prüfbericht gibt es zu festgestellten Mängeln nun eine eindeutige Beschreibung, wo der Mangel festgestellt wurde. "Fehlt es zum Beispiel an der Beleuchtung, bekommt es der Autofahrer künftig schwarz auf weiß, dass die Einstellung beim Scheinwerfer rechts nicht stimmt. Er kann dies mehr oder weniger direkt als Reparaturauftrag an die Werkstatt geben", sagt Puls.

HU nicht teurer: Die Neuerungen bei der HU ab 1. Juli führen trotz eines höheren technologischen Aufwandes zu keiner Verteuerung der Hauptuntersuchung. Fahrschule Zielsicher 17.02.15

Passiv-Kiffen kann den Führerschein kosten!

Samstag auf einer Party und alle Kiffen was für ein Dunst, aber selbst kiffen Nein.

Was war passiert?

Ein Autofahrer wurde bei einer Verkehrskontrolle angehalten. Beim Drogentest zeigte sich, dass er THC im Blut hatte, und zwar reichlich. THC (steht für Tetrahydrocannabinol) ist der berauschende Wirkstoff der Cannabis-Pflanze. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen glaubte dem Mann nicht, dass er am Vorabend selbst nichts geraucht hatte (dafür hatte er angeblich zu viel THC im Blut).

Letztlich sei das aber unerheblich: „Denn dem Fahrer kann auch beim passiven Rauchen ein bewusster Konsum unterstellt werden“, sagt Rechtsanwalt Frank Böckhaus.

Der Fahrer hätte sich darüber im Klaren sein müssen, dass er nach längerer Zeit im Kifferdunst nicht mehr verkehrstauglich war. Offensichtlich sei der Mann nicht in der Lage, Rauchen und Fahren strikt zu trennen. Das mache ihn zu einer Gefahr im Straßenverkehr, bekräftigte das Gericht die Entscheidung. Fahrschule Zielsicher 08.02.2015

Radfahrer mit Alkohol

Beim Deutschen Verkehrsgerichtstages wird darüber diskutiert, ob verschärfte Promillegrenzen für Radfahrer notwendig sind. Was viele Leute nicht wissen, daß wer sein Fahrrad alkoholisiert fährt, riskiert hohe Strafen, bei 1,6 Promille gilt die absolute Fahruntauglichkeit. Zwei Punkte in Flensburg und eine hohe Geldstrafe sind dann zu zahlen, zusätzlich wird eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet. In diesem Fall wird zudem Strafanzeige gestellt, selbst ab 0,3 Promille besteht die Möglichkeit einer stärkeren Bestrafung wenn ein Fehlverhalten nachgewiesen wird. Fahrschule Zielsicher 01.02.2015


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